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Laien-Projekt sammelt Daten zu Mikroplastik im Meer

Zwei Flensburgerinnen fischten im Frühsommer 2021 in Nord- und Ostsee nach Mikroplastik. Neun Segler und zahlreiche Ehrenamtler unterstützten sie bei dem sogenannten Citizen Science Projekt. Die Ergebnisse sollen der Wissenschaft zur Verfügung gestellt werden.

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Bericht "Kunststoffe in der Umwelt"

Der im April veröffentlichte Bericht liegt nun auch in englischer Sprache vor. Der Bericht stellt eine Weiterentwicklung des seit Jahren immer wieder aktualisierten Modells „Vom Land ins Meer“ dar, da sich auch die Diskussion in der Fachwelt inzwischen um die Einträge in die Umwelt und deren Verbleib dreht. Einträge ins Meer sind dann nur ein Teil davon, allerdings weiterhin ein wesentlicher. Insofern bringt die BKV auch im nächsten Jahr das Modell zu den Eintragspfaden „Vom Land ins Meer“ mit neuen Daten wieder auf den aktuellen Stand.

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Verbundprojekt „TextileMission“ abgeschlossen

Nach gut dreieinhalb Jahren Forschung wurden das vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Verbundprojekt „TextileMission“ abgeschlossen und die Ergebnisse in einem ausführlichen Abschlussbericht veröffentlicht. Demnach werden in Deutschland pro Jahr etwa zehn Tonnen Mikroplastik durch das Tragen und Waschen von Sportbekleidung wie Fleece-Jacken und Sport-Shirts freigesetzt. 93 bis 97 Prozent der Partikel kleiner 5 Millimeter und größer 5 Mikrometer halten Kläranlagen zurück, so dass zwischen 100 Kilogramm und 1,3 Tonnen pro Jahr in die Umwelt emittiert werden.

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Überblick über innovative Lösungen

Ein Team am Helmholtz-Zentrum Hereon (www.hereon.de um die Forscherin Nikoleta Bellou hat zum Thema Marine Litter im Fachmagazin Nature Sustainability eine Überblicksstudie über Lösungen zu Vermeidung, Monitoring und Reinigung von in die Umwelt gelangten Kunststoffabfällen veröffentlicht. Im Ergebnis weist das Team auf den Bedarf an mehr Förderung, mehr Vernetzung der Akteure und mehr politischen Gestaltungswillen hin.

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Mikrokunststoffe in landwirtschaftlich genutzten Böden

Nach dem Zwischenergebnis einer derzeit laufenden Untersuchung „Mikrokunststoffe in Komposten und Gärprodukten aus Bioabfallverwertungsanlagen und deren Eintrag in landwirtschaftlich genutzte Böden – Erfassen, Bewerten, Vermeiden (MiKoBo)“ werden bundesweit über Komposte und flüssige Gärprodukte pro Jahr knapp 450 Tonnen Mikrokunststoffe ausgebracht. Davon sollen 146 Tonnen auf Kunststofffolien und 302 Tonnen auf Hartkunststoffe entfallen. An dem vom Land Baden-Württemberg geförderten Forschungsprojekt sind die Universitäten Stuttgart, Hohenheim und Bayreuth sowie das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT beteiligt.

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Mehr Kunststoffabfälle durch Corona

Etwa 8,4 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle sollen von der Covid-19-Pandemie bis August 2021 in 193 Staaten vorrangig im asiatischen Raum verursacht worden seien. Das schätzen Forscherinnen und Forscher der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, die darin vor allem eine Bedrohung des Lebens im Meer sehen.

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Neues Meeresschutzgebiet im Nordatlantik

Die Staaten der Oslo-Paris-Konvention (OSPAR), eines völkerrechtlichen Vertrags zum Schutz der Nordsee und des Nordostatlantiks, haben die Einrichtung eines umfangreichen Schutzgebietes sowie konkrete Reduktionsziele für Meeresmüll beschlossen. Mit 600.000 Quadratkilometern stellen die in OSPAR organisierten Anrainerstaaten eine Fläche unter Schutz, die größer als die der Länder Deutschlands und Großbritanniens zusammen und damit den Angaben zufolge das zweitgrößte Schutzgebiet der Welt ist.

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Borealis erweitert „Projekt Stop“

Das Unternehmen investiert in Indonesien in den Ausbau des im Jahr 2017 zusammen mit Systemiq gestarteten Projektes zur Reduzierung der Umweltverschmutzung durch Kunststoffabfälle. Mit einer umfassenden Finanzierungszusage für die Projekterweiterung will Borealis den Angaben zufolge durch den Aufbau zirkulärer Abfallwirtschaftssysteme die Kunststoff-Kreislaufwirtschaft in der Region vorantreiben.

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Roboter entfernt Plastik aus Flüssen

Studierende an der Eidgenössischen Technischen Universität Zürich (ETH) testeten Technologien, mit denen Kunststoffabfälle aus Flüssen automatisiert entfernt werden sollen. Die Nachwuchsforscherinnen und -forscher, die gegen das globale Problem der Meeresverschmutzung vorgehen wollen, setzen mit ihrem Projekt bei den Flüssen an, damit Abfälle gar nicht erst in die Meere gelangen können. Mit Hilfe eines Roboters sollen die aus Flüssen gefischten Plastikflaschen, Spielzeuge oder Schuhe automatisch sortiert und von biologischen Materialien getrennt werden können.

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Buchtipp: Plastics in the Aquatic Environment – Part 1

Das Buch liefert einen umfassenden Überblick über die Auswirkungen der Verschmutzung durch Kunststoffe auf Süß- und Meeresgewässer und den daraus resultierenden aktuellen Herausforderungen bei der Bewertung und Bewirtschaftung von Kunststoffabfällen in der aquatischen Umwelt. In einem der Kapitel erläutert BKV Projektmanagerin Stephanie Cieplik das BKV-Modell „From Land to Sea: Model for Documentation of Land-Sourced Plastic Litter“.

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