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Indonesien: Schwarz-Gruppe übergibt Marine Litter Projekt an lokale Akteure

Das Flussreinigungsprojekt „Bekasi River Cleanup“ (BRIC) war 2019 in Indonesien von der Schwarz-Gruppe gemeinsam mit der Umweltorganisation One Earth – One Ocean, einem lokalen Abfallentsorger sowie mit Unterstützung der Behörden in Bekasi ins Leben gerufen worden. BRIC, das im Rahmen der gruppenweiten Nachhaltigkeitsstrategie als „REmove“-Projekt aufgebaut wurde, ist nach Angaben der Schwarz-Gruppe nun so weit entwickelt, dass es an die lokalen Akteure übergeben werden kann.

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Internationale Koalition treibt globales Abkommen gegen Plastikmüll in der Umwelt voran

Auf der UN-Umweltversammlung (UNEA) in Nairobi war im März die Aufnahme von Verhandlungen über ein internationales rechtsverbindliches Instrument gegen die Plastikverschmutzung der Umwelt vereinbart worden. Um die Umsetzung der UNEA-Resolution voranzutreiben, hat eine Gruppe von Ländern, zu der auch Deutschland gehört, Ende August die internationale „High Ambition Coalition to End Plastic Pollution“ (HAC) initiiert.

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Schwimmende Müllfalle fischt Abfall aus dem Rhein

Seit September 2022 schwimmt die Müllfalle des gemeinnützigen Kölner Vereins K.R.A.K.E auf dem Fluss bei Rheinkilometer 690,3 in Höhe der Zoobrücke und fischt dort Abfälle aus dem Rhein. Zu den Sponsoren der sogenannten „Rheinkrake“ gehört auch der Kunststoffspezialist Igus.

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Kunststoffe in der Umwelt: Pelletverluste umfassend betrachtet

Die Kunststoffindustrie in Europa strebt seit einigen Jahren mit zahlreichen Programmen danach. Mit der „Sonderbetrachtung Pelletverluste“, die nun als Ergänzung der Modelle „Vom Land ins Meer“ und „Kunststoffe in der Umwelt“ zur Verfügung steht, liegt jetzt erstmals für Deutschland eine umfängliche Untersuchung zu den Verlusten von Pellets entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor. Pelletverluste können bei der Erzeugung, Verarbeitung und Verwertung von Kunststoffen sowie beim Transport entstehen. Die von Conversio im Auftrag der BKV erstellte Sonderbetrachtung gibt auch darüber Auskunft, wie viele Pellets über die jeweiligen potenziellen Eintragsquellen dieser Stufen der Wertschöpfungskette in die terrestrische oder auch in die aquatische Umwelt eingetragen werden.

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Übersichtsstudie des AWI zu Kunststoffabfällen in der Arktis

Obwohl die Arktis nur sehr gering besiedelt ist, finden sich laut einer internationalen Übersichtstudie des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) dort ähnlich viele Kunststoffabfälle wie in anderen Regionen der Welt. Die Studie ist im Fachmagazin „Nature Reviews and Environment Research“ erschienen. Die Forschungsergebnisse zeigen laut Bericht, dass Kunststoffabfälle zum Beispiel über Flüsse, die Luft und Schiffe ins Meer und in die Arktis eingetragen werden. Vor allem die Schifffahrt stellt eine wichtige Eintragsquelle dar. Das Wasser der Arktis, der Meeresboden, Strände, Flüsse sowie Eis und Schnee sind laut der Untersuchung durch Mikroplastik zunehmend belastet.

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Mikroplastik: Birken als Bodensanierer

Birken könnten laut einer interdisziplinären Pilotstudie unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und des Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) dazu beitragen, mit Mikroplastik belastete Böden zu sanieren. Das Forschungsteam berichtet in der Zeitschrift „Science of The Total Environment“, dass die Bäume während ihrer Wachstumsphase Mikroplastik aus dem Wasser in ihrer Umgebung filtern und in ihren Wurzeln speichern können.

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Kartierung von Mikroplastik mit Hilfe von NASA-Satelliten

Wissenschaftler der University of Michigan (USA) haben auf der Grundlage von Daten eines NASA-Satellitensystems eine neue Methode entwickelt, um die globale Verteilung von Mikroplastik in den Weltmeeren vom Weltraum aus zu erfassen. Aus den Satelliten-Daten eines erdnahen NASA-Systems berechneten sie die Konzentration und Bewegungen von Kunststoffpartikeln im Meer. Die Studie gibt laut dem Forschungsteam auch Aufschluss über Einträge von Mikroplastik aus Flüssen sowie Hinweise darauf, dass sich die Konzentration von Mikroplastik an der Wasseroberfläche mit den Jahreszeiten verändert.

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Interview: „Die Satellitentechnik hilft bei der Problembeschreibung, aber nicht bei der Problemlösung“

Dr. Jörg Lefèvre ist bei der Deutschen Bundestiftung Umwelt (DBU) mit Umwelt- und gesundheitsfreundliche Verfahren und Produkte befasst, arbeitet in der Regierungskommission der niedersächsischen Landesregierung mit und ist in Vorständen und Beiräten diverser Organisationen vertreten. In diesen verschiedenen Funktionen beschäftigt er sich auch mit der Problematik der Mikroplastik-Emissionen und deren Vermeidung etwa bei der Entwicklung und Gestaltung von Autoreifen oder Textilien. Auch mit dem Thema Datenerfassung über Satellitentechnik hat er sich in diesem Zusammenhang befasst. Vor diesem Hintergrund bitten wir ihn um eine Einschätzung des in diesem Newsletter vorgestellten Verfahrens der University of Michigan, mit dem aus Satelliten-Daten Bewegungen und Konzentrationen von Kunststoffpartikeln im Meer berechnet werden sollen.

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Runder Tisch Meeresmüll formuliert Maßnahmen gegen Mikroplastik

Der „Runde Tisch Meeresmüll“ (RTM) geht auf eine Initiative des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2016 zurück. Er wurde ins Leben gerufen, um nationale Maßnahmen gegen Meeresmüll zu entwickeln, zu koordinieren und ihre Umsetzung zu unterstützen. Die Arbeitsgruppe zu Mikroplastik des RTM fordert in einem aktuellen Themenpapier eine schnelle Reduktion des Eintrags von Mikroplastik in Nord- und Ostsee und zeigt 28 Maßnahmen auf, wie weniger Mikroplastik ins Meer gelangen kann.

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BASF investiert in Plattform für Rezyklate aus Meeresplastik

Die BASF Venture Capital GmbH (BVC), die Corporate-Venture-Gesellschaft der BASF-Gruppe, hat ein strategisches Investment zur Entwicklung nachhaltiger Lösungen in das US-amerikanische Unternehmen Oceanworks bekannt gegeben. Oceanworks bietet über seine Plattform neben PCR-Rezyklaten auch solche aus marinen Abfällen an, deren Herkunft durch digitale Lösungen bis zu ihrem Ursprung rückverfolgbar sein sollen.

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