Berlin Packaging Rixius & RIGK starten Kooperation
Die strategische Kooperation soll gewerbliche und industrielle Verpackungsanwender bei der rechtskonformen Erfüllung regulatorischer Vorgaben unterstützen.
Die Partnerschaft soll den Weg von der Verpackungsanwendung bis zur nachweisbaren Verwertung vereinfachen – mit Perspektive auf Rezyklateinsatz und Closed-Loop-Optionen, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung des Verpackungsherstellers Berlin Packaging Rixius GmbH und der RIGK GmbH. Verpackungsanwender in Industrie und Gewerbe sähen sich mehr denn je vor der Herausforderung, steigende Anforderungen aus Verpackungsgesetzgebung, EU-Regulierung und internen Nachhaltigkeitszielen mit ihren operativen Abläufen in Einklang zu bringen. Die Kooperation von Berlin Packaging Rixius und RIGK verbinde Verpackungskompetenz und Kundennähe mit Rücknahme-, Verwertungs- und Compliance-Know-how. Gemeinsam soll ein strukturierter und praxisnaher Weg erarbeitet werden, um Kunststoffverpackungen rechtskonform in Stoffkreisläufe zurückzuführen. Unternehmen erhielten damit Unterstützung von der ersten Einordnung über die Auswahl passender Rücknahmeoptionen bis hin zur organisatorischen Umsetzung und nachvollziehbaren Dokumentation. Verpackungsanwender sollen so insbesondere im Bereich Compliance-Sicherheit bei der Einordnung ihrer Pflichten und Nachweise im Kontext von VerpackDG, PPWR und LUCID entlastet werden. Darüber hinaus werde der operative Aufwand reduziert durch konstante Begleitung der Rücknahme, Verwertung und organisatorischen Umsetzung mit klaren Ansprechpartnern. Schließlich könne mit Blick auf Rezyklateinsatz und Closed-Loop-Ansätze durch die strukturierte Rücknahme und Verwertung auch die Sammelqualität und Kreislauffähigkeit verbessert werden.
Im Bild (v.l.n.r): Ingrid Krieger (RIGK) und Alexander Geiß (Berlin Packaging Rixius) gemeinsam mit Yannik Hünerbein und Lukas Schneider (beide RIGK) beim Kick-off des gemeinsamen Projekts in Wiesbaden.
Quellen:
- Pressemitteilung Rixius & RIGK (1.7.2026)
- Foto: © RIGK