Nachrichtenleser

TecPart mit zwei neuen Partnern

v.l.n.r Michael Weigelt (TecPart), Thomas Leng (KIB), Aline Henke (TecPart), Felix Loose (TecPart)

TecPart baut mit KIB und COGD sein Netzwerk und die Branchenvertretung durch neue strategische Kooperationen weiter aus.
 
Der TecPart Verband Technische Kunststoff-Produkte e.V. stellte die neuen Kooperationen mit dem Arbeitskreis selbständiger Kunststoffingenieure und -Berater e.V. (KIB) – Die Kunststoffexperten und der Component Obsolescence Group Deutschland e.V. (COGD) auf seiner Mitgliederversammlung am 9. September 2026 in Erfurt vor. Damit erweitert der Verband nach eigenen Angaben sein Netzwerk in den Bereichen Beratung, Regulierung und Obsoleszenzmanagement. Regulierungen wie die EU-Verpackungsverordnung, die Mikrokunststoffregulierung, die EU-Altfahrzeugverordnung wie auch eine künftig mögliche Novellierung der Regulierung für Elektro- und Elektronik-Altgeräte machen für TecPart einen engeren Schulterschluss der Branche erforderlich.
 
Ein zentraler Schritt sei daher die neue Kooperation mit dem Netzwerk KIB. Durch die Koorporativmitgliedschaft im TecPart könnten die beiden Organisationen ihre Zusammenarbeit vertiefen, um gemeinsame Aktivitäten, fachlichen Austausch und die Sichtbarkeit ihrer jeweiligen Mitglieder in der Kunststoffindustrie zu stärken. KIB bringe dabei die Perspektive spezialisierter Beraterinnen und Berater aus der Kunststoffpraxis ein; TecPart die Perspektive der Kunststoffverarbeiter und Recycler. Ziel sei es, Unternehmen bei technischen, organisatorischen und strategischen Fragestellungen noch besser zu vernetzen und praxisnahe Unterstützung entlang aktueller Herausforderungen zu ermöglichen
 
Der neue Kooperationspartner Component Obsolescence Group Deutschland e.V. (CODG) erweitere das TecPart-Netzwerk um Expertise im strategischen, pro- und reaktiven Obsoleszenzmanagement, also einem Management, das die Folgen der Nichtverfügbarkeit von Komponenten in Produkten minimieren soll. Das Thema gewinne auch für die Kunststoffindustrie an Bedeutung. Unter anderem gestörte Logistikketten, regulatorische Änderungen, eingeschränkte Fertigungskapazitäten und Cyberrisiken könnten Beschaffung, Produktion und Lieferfähigkeit erheblich beeinflussen. Mit der COGD gewinne TecPart einen Partner, der langjährige Erfahrung, praxisorientierte Arbeitsgruppen, Empfehlungen, Normungsarbeit und ein starkes Netzwerk zwischen Herstellern, OEMs, Distributoren und Dienstleistern einbringe. Ziel sei es, die Mitglieder des TecPart für diese Risiken zu sensibilisieren und ihnen den Zugang zu bewährten Methoden und Lösungsansätzen zu erleichtern.
 
„Mit unserer Vision, die Kunststoffverarbeitung mit einer Stimme zu vertreten, haben wir zuletzt viel Zustimmung erfahren,“ erklärt Michael Weigelt. „Mit KIB und COGD gehen wir nun in die konkrete Umsetzung. Unser Ziel ist es, mit sichtbarer Expertise und einer breiten Basis die Interessen der Kunststoffverarbeiter und Recycler gegenüber Politik und Normung noch wirkungsvoller zu vertreten.“ Der hohen regulatorischen Dynamik könne man nur durch bessere Abstimmung und Zusammenarbeit innerhalb der Branche wirksam begegnen.
 
Quellen:

Zurück zur Newsübersicht