PRE bietet Bestandsaufnahme von Recyclingtechnologien in Europa
Plastics Recyclers Europe (PRE) will mit seinem Report eine Übersicht über den aktuellen Stand des europäischen Kunststoffrecyclings geben.
Der Report liefere Daten und einen evidenzbasierten Überblick, der sowohl bestehende Kapazitäten wie auch kritische Lücken aufzeige, teilt PRE mit. Die Bestandsaufnahme soll laut dem europäischen Recyclingdachverband PRE als strategische Ressource für die Kunststoffwertschöpfungskette und Interessengruppen wie Markeninhaber, Verarbeiter und politische Entscheidungsträger dienen. Der Bericht, der den Angaben zufolge auf umfangreichen Interviews, Datenerhebungen, Besichtigungen vor Ort sowie Analysen von Literatur und Patenten basiert, untersucht mechanisches, lösemittelbasiertes und chemisches Recycling in wichtigen Materialströmen, darunter Verpackungen, elektrische und elektronische Geräte, Altfahrzeuge sowie aus dem Bauwesen. Ein Ampelsystem teilt Recyclingtechnologien nach ihrem Grad der industriellen Akzeptanz ein. Laut PRE zeigen die Ergebnisse, dass mechanisches Recycling weiterhin die etablierteste und am weitesten verbreitete Technologie in Europa bleibe. Das chemische Recycling steuere auf eine breitere Einführung zu. Lösemittelverfahren entwickeln sich laut dem Bericht hin zu einer industriellen Praxis, wobei die meisten Initiativen sich in einem Pilot- oder frühen kommerziellen Stadium befänden. Eine effiziente Sortierung hebt der Bericht als einen Schlüsselfaktor zur Verbesserung der Gesamtleistung des Recyclings hervor.
„Dieses Kompendium zeigt, wie weit wir in unseren technologischen Entwicklungen gekommen sind, aber auch, wo weitere Innovationen und Investitionen nötig sind, um Europa an der Spitze des Übergangs zur Kunststoffzirkularität zu halten“, sagt PRE-Präsident Ton Emans.
Quellen:
- Pressemitteilung PRE (3.2.2026)
- Bild: © PRE