Nachrichtenleser

Freiburg: Verpackungssteuer nur noch auf Einwegbecher

Fünf Becher mit Deckeln in verschiedenen Farben auf gelbem Untergrund

Die Verpackungssteuer in Freiburg ist umstritten und soll kaum ein Jahr nach ihrer Einführung deutlich vereinfacht werden.
 
Die Abgabe soll nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa künftig auf Einwegbecher begrenzt werden, statt wie bisher auch viele andere To-go-Verpackungen zu erfassen. Freiburg hatte die Verpackungssteuer nach Tübingen und Konstanz beschlossen und zu Beginn des Jahres 2026 eingeführt. Nun sehe ein gemeinsamer Antrag von SPD+JF (Junges Freiburg), Eine Stadt für alle, CDU, FDP/Bürger für Freiburg und Freien Wählern einen „Kompromiss und Neustart“ vor. Die bisherige Regelung sei zu kompliziert, für Gastronomen mit zu viel Bürokratie verbunden und auch für viele Bürger nicht nachvollziehbar. Bei Getränkebechern seien Mehrwegangebote bereits etabliert, so die Fraktionen. Deshalb solle die Steuer ihren Plänen zufolge vorerst nur noch für Einwegbecher gelten. Gleichzeitig wolle die Fraktion Mehrwegangebote stärker fördern und diese in städtischen Einrichtungen verbindlich machen. Ziel sei ein stadtweites System, an dem Gastronomiebetriebe einfach und kostengünstig teilnehmen könnten. Über den Antrag soll der Gemeinderat am 20. Oktober beraten.
 
Quellen:

  • Wochenblatt-Reporter / dpa Content (2.10.2026)
  • Foto: © Agenlaku Indonesia / Unsplash (Symbolbild)

Zurück zur Newsübersicht