Fortschrittsbericht zur globalen Harmonisierung der Recyclingfähigkeit
Die Association of Plastic Recyclers (APR) und Recyclass haben einen aktuellen Fortschrittsbericht zu ihrer Zusammenarbeit veröffentlicht.
Ziel ihrer Kooperation ist es, die globale Harmonisierung der Recyclingfähigkeit von Kunststoffen zu beschleunigen, teilen die beiden Organisationen mit. Gemeinsam wollen sie das globale Design-for-Recycling stärken, Innovationen unterstützen und praktische Lösungen entwickeln, die die Kunststoffwertschöpfungskette näher an eine Kreislaufwirtschaft bringen. Die Aktualisierungen ihres mittlerweile dritten Fortschrittsberichts betreffen den Angaben zufolge die Angleichung an die Designrichtlinien für naturfarbenes Polypropylen (PP), die Vereinbarung zwischen Recyclass und APR über Barriereschichten, die vollständig mit dem Recycling von Polyethylen (PE)-Folien kompatibel sein sollen, sowie die Angleichung bei der Definition von Blautönen in Polyethylenterephthalat (PET).
In 2025 führten APR und Recyclass nach eigenen Angaben in enger Zusammenarbeit umfangreiche Testkampagnen durch. Laut APR und Recyclass wurden Testdaten und Ergebnisse gemeinsam ausgetauscht und ausgewertet sowie relevante Ergebnisse von den technischen Ausschüssen der jeweiligen Organisation übernommen. In Zukunft wollen APR und RecyClass bei weiteren Testkampagnen zusammenarbeiten, die darauf abzielen, die Design-for-Recycling-Richtlinien in verschiedenen Verpackungsformaten weiter zu stärken. Ziel der Organisationen ist es, die globale Harmonisierung zu verbessern, die Konsistenz bei den Recyclingstandards zu erhöhen und die Entwicklung von Verpackungslösungen zu unterstützen, die weltweit effektiver recycelt werden können.
Paolo Glerean, Vorsitzender von RecyClass erklärt zur Zusammenarbeit mit APR: „In einem Umfeld sich ständig weiterentwickelnder gesetzlicher Anforderungen ist globale Harmonisierung unerlässlich, um sicherzustellen, dass Recyclingangaben robust, konsistent und marktübergreifend glaubwürdig sind.“ Die Kooperation mit APR ermögliche es, sich auf wissenschaftliche Evidenz auszurichten, Abweichungen bei Recyclingbewertungen zu verringern und der gesamten Kunststoffwertschöpfungskette klarere Leitlinien zu geben.
Weitere Information: zum Download des Fortschrittsberichts
Quellen:
- Pressemitteilung APR (12.5.2026)
- Bild: © APR