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Branchendialog des pro-K: zwischen Klimaschutz und Wettbewerbsdruck

Podiumsdiskussion mit Branchenvertreter/-innen und Moderator Christian Preiser

Bei dem Treffen in Frankfurt ging es um den Industriestandort Deutschland, die Transformation der Kunststoffindustrie und den Fachkräftenachwuchs.


Beim diesjährigen Branchendialog des pro-K Industrieverband langlebige Kunststoffprodukte und Mehrwegsysteme diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Verbänden und Medien über die Zukunft des Industriestandorts Deutschland und die Herausforderungen der industriellen Transformation, teilt der Verband mit. Der FAZ-Wirtschaftsredakteur und Sachbuchautor Philipp Krohn trug den Angaben zufolge eine Keynote bei, die die Spannungsfelder zwischen ambitionierten EU-Klima- und Nachhaltigkeitszielen, hohen Energiepreisen und dem zunehmenden internationalen Wettbewerbsdruck thematisierte. Dr. Christine Bunte (Plastics Europe Deutschland), Dr. Oliver Möllenstädt (Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie), Tom Ohlendorf (WWF Deutschland) und Philipp Krohn beleuchteten in der anschließenden Podiumsdiskussion zentrale industrie- und klimapolitische Fragestellungen. Moderiert wurde die Runde von KI-Chefredakteur Christian Preiser. Man sei sich darüber einig gewesen, dass Klima- und Umweltschutz in Europa eine zwingende Notwendigkeit sei, doch eine hierfür erforderliche EU-Regulierung gemeinsam mit der Industrie entwickelt werden müsse. Um praxistaugliche und wirtschaftlich tragfähige Lösungen zu ermöglichen, müssten die Unternehmen auf europäischer Ebene frühzeitig in regulatorische Prozesse eingebunden werden. Dass die Kunststoffindustrie bereit stehe und bereits auf dem Weg sei, ihren Beitrag zu Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft zu leisten, sei ebenfalls deutlich geworden. Verlässliche politische Rahmenbedingungen, die Innovationen fördern und bestärken, sowie mehr Investitionen in die Transformation der Industrie seien allerdings Voraussetzung.
 
Im Anschluss an den Branchendialog wurden die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des 26. Günter-Schwank-Preises ausgezeichnet, der an den langjährigen GKV-Präsidenten Günter Schwank erinnert und für das Engagement der Kunststoff verarbeitenden Industrie bei der Förderung von Fach- und Nachwuchskräften steht. Mit diesem Preis würdigen der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) und seine fünf Trägerverbände alljährlich die zehn besten Absolventinnen und Absolventen der Ausbildung zur Kunststoff- und Kautschuktechnologin bzw. zum Kunststoff- und Kautschuktechnologen in Deutschland. Ausgezeichnet wurden diesmal Max Baumtrog und Arne Hilge (beide Pöppelmann), Tobias Cifersons (Polyvantis), Christopher Daldrup (Georg Utz), Nils Götzel (Fränkische Rohrwerke), Matthew Hander (BWF Kunststoffe), Monique Horn (Resrg Automotive), Nicole Makowe (Alpla), Benedikt Saatze (DLR) und Noel Woitek (Geberit).
 
Quellen:

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